Wegen mangelnden Nachwuchses schließt die Abteilung Aikido des BSV mindestens vorübergehend ihre Kinder-und Jugend-Unter-Abteilung.
Längerfristig angelegte Studien haben ergeben, dass im Europa des 21. Jahrhunderts nicht dieselben Maßstäbe Gültigkeit haben wie im Japan des beginnenden 20. Jahrhunderts.
Fern jeglicher Beurteilung dieser Erkenntnis gilt nun:
Kinder / Jugendliche (die Übergänge sind bekanntermaßen irgendwie fließend), die sich in einem sogenannten "Probetraining" qualifizieren und sich der Teilnahme an einem ernsthaften Training (mit Erwachsenen / Älteren) würdig erweisen, sind willkommen.
Andere hingegen, die "bespielt" werden wollen / sollen (auch da sind die Übergänge bisweilen fließend), werden angehalten, sich eine andere Abteilung innerhalb des BSV zu suchen, die die Bedürfnisse besser befriedigt.
Denn: (frei nach Kants kategorischem Imperativ): Wenn ich lernen möchte, halte mich nicht auf und behindere mich nicht dabei. Ich steh Dir ja auch nicht mehr im Weg als ich durch mein momentanes Unvermögen gezwungen bin zu stehen...
Sosehr sich die Leiter der Übungseinheiten auch der westlichen Pädagogik verbunden sehen und sich an ihr zu orientieren versuchen: umgekehrt muss auch die These Gültigkeit haben, dass, wer (freiwillig) da ist, auch lernen möchte, was vermittelt werden soll.